Aus Glühlampe wird Heatball
11 April, 2011
Glühlampen werden häufig für eine Lichtausbeute von nur 5% kritisiert. Drehen Sie Ihre Wahrnehmung und Sie haben ein Gerät mit einer Heizleistung von 95%. Ändern Sie den Namen von ‘Glühbirne’ in ‘Heatball’, und dasselbe Gerät verwandelt sich aus Effizienz-Klasse F in Effizienz-Klasse A.
Die Vorteile eines solchen Gerätes sind zahlreich. Es kann in Passivhäusern eingesetzt werden, um die sehr kleine Menge zusätzliche Wärmeenergie zu erzeugen, die gut konzipierte Gebäude benötigen. Es kann auch in Kombination mit Wärmepumpen eingesetzt werden, um die erforderliche Quäntchen Heizung während der kältesten und dunkelsten Wintertagen bieten. Die Geräte sind extrem billig, einfach zu installieren, und sie passen in jede E27 Fassung. Darüber hinaus sind sie völlig skalierbar: Sie können so viele überall im Haus installieren, wie Sie wollen, und jede von ihnen kann eine Heizleistung zwischen 25 und 300 W. haben.
Und hier ist noch ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt: Heatballs stören weder die Netzqualität, noch übertragen sie störende elektromagnetische Wellen.
Wenn Sie nun glauben mit diesen eleganten Geräten reich werden zu können sind Sie leider ein wenig zu spät: Der deutsche Ingenieur Rudolf Hannot hat bereits die Marke registriert, wie Sie auf seiner Website www.heatball.de sehen können.
Blockheizkraftwerke sollen 50 Millionen t CO2 sparen
29 Januar, 2011
Blockheizkraftwerke sollen 50 Millionen t CO2 sparen
Mit einem Blockheizkraftwerk können Mehrfamilienhäuser oder Einfamilienhaussiedlungen sehr energieeffizient beheizt und mit Strom versorgt werden. Deshalb setzen immer mehr Menschen auf den Einsatz dieser Technologie. So wurde im Jahr 2010 erneut ein Absatzrekord für Blockheizkraftwerke aufgestellt. Auch für 2011 wird mit einer Steigerung der Verkaufszahlen um 10 % gerechnet. Es wurde errechnet, dass bei einer weiter zunehmenden Ausstattung von Wohngebäuden mit Blockheizkraftwerken bis zum Jahr 2050 insgesamt 50 Millionen t CO2 vermieden werden können.
Die Minikraftwerke arbeiten auf der Grundlage der Kraft-Wärme-Kopplung und erreichen ihre hohe Effizienz dadurch, dass die Energie am Ort des Verbrauchs erzeugt wird. Allerdings ist für die Energieerzeugung ganzjährig die gleiche Wärmemenge erforderlich, was den Einsatz dieser Anlagen in Einfamilienhäusern erschwert. Die Wärmeenergie, die im Sommer ungenutzt entweichen würde, würde die Anlagen ineffizient machen. Jedoch sind bereits kleinere Anlagen, die nur die notwendige Menge an Energie für ein Einfamilienhaus erzeugen bereits in der Erprobung. Für die Zukunft ist zu erwarten dass es also auch für Einfamilienhäuser eine entsprechende Lösung geben wird.
Die Bundesrepublik und die Bundesländer unterstützen Hausbesitzer mit Fördermitteln, die sich eine solche Anlage anschaffen wollen.
Preiswerte Stromanbieter
14 Januar, 2011
Die Energiepreise klettern stetig. Das legt das Wechseln zu einem preiswerten Stromanbieter nahe. In der Bundesrepublik wettbewerben über 800 Energieversorger um die Gunst der Käufer. Je nach bisherigem Tarif und der Risikobereitschaft des Abnehmers kann man bis zu 300 € pro Jahr durch das Wechseln des Energieversorgers einsparen.
Die Entscheidung für einen geeigneten Stromproduzenten ist nicht einfach bei der Masse von Empfehlungen unter denen man gegenwärtig auswählen kann. Infolgedessen verharren höchstwahrscheinlich immer noch mindestens 80 % der Käufer bei Ihrem regionalen Stromproduzenten.
Das Internet macht das Gegenüberstellungen von Stromtarifen einfacher. Viele Internetseiten bieten umsonst Vergleiche von mehr als 8500 Verträgen an. Jedoch gilt es bei der Anwendung eines solchen Portals einige Tücken bei der Ermittlung von preiswerten Stromanbietern Beachtung zu schenken:
Prämienzahlungen
zahllose preiswerte Stromanbieter locken Stromkäufer mit der Zahlung einmaliger Prämien für das Abschließen dauerhafter Verträge. Die Prämien werden aber erst nach dem Abschluß der Vertragslaufzeit abgegolten, oder verrechnet. Dies kann dazu führen, dass man die zugesicherte Prämie nicht erhält. Hebt nämlich der Stromversorger während der Vertragslaufzeit die Stromkosten, kann man von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und damit den Vertrag aufkündigen. Jedoch wird dann die zugesicherte Prämie nicht gezahlt.
Auch wenn der Verbraucher von vorneherein sehr preiswerte Stromanbieter aufgrund ihrer für den Stromkäufer unvorteilhaften Vertragsstruktur bei seinen Vergleichen nicht in Erwägung zieht, kann man kinderleicht mehr als 120 € pro Jahr mit dem Wechsel zu einem anderen Stromversorger weniger ausgeben. Beachtenswert ist, dass bevor man Offerten online gegenüber stellt, seinen eigenen Stromkonsum und die damit in Zusammenhang stehenden Unkosten durchschaut und dass man Stromanbieter mit Vorauszahlung, Prämienzahlungen und langen Vertragslaufzeiten nicht mit in seinen Vergleich einbezieht.